energiepassHinter der konkreten Ausgestaltung des Passes steht das Ziel, den energetischen Zustand von Gebäuden besser einschätzen zu können. Mittelbar sollen davon die Umwelt, Mieter und Hausbesitzer profitieren.

Der rechtliche Hintergrund des Energieausweises ist die novellierte Energieeinsparverordnung (EnEV). Unter den §§ 6 bis 29 finden sich alle wesentlichen Regelungen bezüglich der Form, der Ausstellung, der Verantwortlichkeit sowie möglicher Ausnahmetatbestände. Die Einbindung des Passes in die EnEV zeigt aber auch das politische Ziel hinter den beschlossenen Maßnahmen. Es geht darum, den Umweltschutz in Deutschland zu fördern bzw. Grundlagen für eine verbesserte Einstufung von Gebäuden hinsichtlich ihrer Umweltverträglichkeit zu schaffen. 

Ein Ausweis für mehr Transparenz 

Das bringt auch Vorteile für Hausbesitzer und Mieter: Anders als bei Kühlschränken und Waschmaschinen gab es bislang keine verbindlichen Angaben zur energetischen Qualität von Gebäuden. Das soll sich nun ändern. So entsteht durch den Energieausweis, ähnlich wie durch die Energieeffizienzklassen bei Elektrogeräten, mehr Transparenz für potentielle Käufer oder Mieter von Immobilien.

Nun ist es nicht mehr unbedingt nötig, auf die erste Heizkostenrechnung zu warten, um den Energieverbrauch der Wohnung abschätzen zu können. Doch auch Hausbesitzer können profitieren: In Zukunft werden Investitionen in eine verbesserte energetische Qualität des Hauses sofort für Käufer, Mieter oder auch Banken ersichtlich, ein Wertsteigernder Effekt. Letztlich können durch eine Umsetzung der empfohlenen Modernisierungsmaßnahmen auch die üblichen Heiz- und Energiekosten deutlich gesenkt werden. Gerade in Zeiten steigender Energiekosten ein bedeutendes Argument.

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