Die Zeiten in denen man Orkane lediglich aus dem Fernsehen kannte sind endgültig vorbei. Stürme nehmen auch in Deutschland immer höhere Windgeschwindigkeiten an und stellen damit neue Anforderungen an die Sicherheit des Eigenheims, auch an das Dach. Flachdächer zum Beispiel können bei einem starken Sturm nahezu „schwerelos“ werden und heben nicht selten mitsamt der Unterkonstruktion ab.

Vor allem im Winter können Wind und Wetter am Dach großen Schaden anrichten. Bevor der erste Schnee fällt, sollte das Dach darum gründlich inspiziert werden. Das Dach ist Witterungs- und Umwelteinflüssen wie kein anderer Teil des Hauses ausgesetzt. Starker Regen, Sturmböen, Schneefall und eisige Kälte gehen dabei nicht spurlos an der Dacheindeckung vorbei.

Die verschärfte EnEV 2009 stellt hohe Anforderungen an die Gebäudehülle. Ein um rund 30 Prozent höherer Wärmeschutz ist vorgesehen, da darf eine Dämmung des Dachs natürlich bei keinem Neubau mehr fehlen. Ziel der Energie-Einsparverordnung ist allgemein die Reduzierung des Energiebedarfs für Heizung und Warmwasser im Gebäudebereich auf ein absolutes Minimum.

Die natürlichen Dachbaustoffe Dachziegel, Schiefer oder Zink sind sehr beliebt: Sie schützen das Haus zuverlässig und langlebig vor Wind und Wetter und sind äußerst nachhaltig. Das Dach ist ein wesentlicher Faktor für die Sicherheit, das Wohnklima und die Energiebilanz des gesamten Hauses.